
Mit einigem Abstand zur Kommunalwahl im März hat sich die Freie Wählerschaft Wellheim kürzlich zur Wahlnachlese getroffen. Im Mittelpunkt des Abends standen unter anderem die beiden langjährigen Markträte Alfons Bernecker und Rüdiger Biber, die sich diesmal nicht mehr zur Wahl gestellt hatten.
Zunächst analysierte Markträtin Melanie Pruis-Obel das Ergebnis der Gemeinderatswahl. Die FWW erreichte dabei 31 Prozent aller abgegebenen Stimmen und ist damit weiterhin klar zweitstärkste Gruppierung. „Obwohl zwei neue Gruppierungen kandidiert haben, haben wir nur drei Prozent im Vergleich zu 2020 verloren“, erklärte Pruis-Obel. „Auf dieses Ergebnis, das durch ein motiviertes und engagiertes Team möglich gemacht wurde, können wir mehr als stolz sein.“ Einziger Wehmutstropfen: Fünf Stimmen mehr hätten ausgereicht, um das hervorragende Ergebnis der letzten Wahl – damals konnte man von drei auf fünf Sitze aufstocken – zu verteidigen. Mit Theresia Asbach-Beringer, Karl Egen und Melanie Pruis-Obel bringen drei erfahrene Marktratsmitglieder ihr Wissen auch in die neue Amtsperiode ein. Alexander Schneider komplettiert das Quartett als neuer Marktrat und möchte insbesondere im Bereich der Familienpolitik etwas bewegen.
Anschließend ergriffen Asbach-Beringer und Egen das Wort und moderierten eine kurzweilige Expertenrunde. Anhand der Anfangsbuchstaben FWW fragten sie die beiden langgedienten Markträte nach dem Feeling, als sie erstmals in dem Marktrat gewählt worden waren, sowie nach den Wünschen und Erwartungen, aber auch nach Situationen, in denen der Wurm drin war. Alfons Bernecker kann auf 30 Jahre aktives Engagement im Marktrat zurückblicken und gab viele Anekdoten zum Besten. Auch Rüdiger Biber, der in den 1990er Jahren bereits eine Periode im Marktrat vertreten gewesen war, erinnerte sich an schöne und ebenso an herausfordernde Momente. Als symbolisches Geschenk für den engagierten Dauereinsatz überreichte FWW-Vorsitzende Theresia Asbach-Beringer beiden eine Dauerkarte zu den künftigen offenen Treffen der FWW.